Baumwolle gehört zu den ältesten Naturfasern weltweit, die heute immer noch gebraucht werden. Schon die Inder wussten um 1.500 v. Chr. um die besonderen Eigenschaften und sponnen Stoffe aus dem Büscheln der Baumwoll-Pflanze. Ihre Wichtigkeit hat die Faser aber auch heute nicht verloren.

Die großen Vorteile der Baumwolle liegen darin, dass sie zum einen sehr hautfreundlich ist und nicht kratzt, und zum anderen Allergiker nicht reizt. Mit dieser Kombination konnte diese Pflanzenfaster ihren ersten Platz in der Textilindustrie der modernen Welt beibehalten. Außerdem macht der Baumwolle eine starke Benutzung und häufige Reinigung nichts aus.

Somit macht die Produktion hierbei auch nicht vor Schuhen halt. Designer nutzen Baumwolle zumeist für das Obermaterial von Schuhen. Baumwolle ist in jeder vorstellbaren Farbe einzufärben und liefert damit eine weitere, perfekte Grundlage für die Nutzung. So flexibel in der Gestaltung wie Baumwolle ist kaum ein anderer Stoff.

Als einziger Nachteil ist die hervorragende Saugfähigkeit von Baumwolle zu nennen. Sind die Schuhe erst einmal nass, dauert es im Vergleich zu anderen Schuhmaterialien eine ganze Weile, bis sie wieder getrocknet sind. Aber da Baumwolle relativ robust ist, kann man die Schuhe meist ohne Bedenken auf die Heizung oder in den Wäschetrockner stecken – und wenig später wieder trocken anziehen.

Baumwolle ist so vielseitig einsetzbar, dass sie uns im Alltag ständig begleitet. Der Einkaufsbeutel beispielsweise ist genau so aus Baumwolle gefertigt, wie Kleidung, Verbandszeug oder sogar die Einbände von Büchern. Oder eben auch das Paar Schuhe, das man an den Füßen trägt. Kaum eine Naturfaser wird häufiger eingesetzt als Baumwolle. Weltweit werden ungefähr 75 Prozent aller Textilien mit Baumwolle hergestellt. (Bild: © flickr.com/bptakoma)



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