Sicherheitsschuhe im Beruf und in der Freizeit unabdinglich
Sicherheitsschuhe sind Halbschuhe und Stiefel, die als Schutzkleidung eingesetzt werden. Oftmals wird das Tragen solcher Schuhe von Berufsgenossenschaften vorgeschrieben. So kommen sie im Handwerk, Garten- und Landschaftsbau, bei der Feuerwehr oder in Industriebetrieben zum Einsatz. Aber auch in Küchen müssen Köche Sicherheitsschuhe tragen.
Die besonderen Schuhe vereint allesamt ein praktischer Anspruch: Sie sollen Feuchtigkeit fern halten, Nägel und Holzsplitter oder heiße Flüssigkeiten dürfen nicht eindringen. Solchen robusten Schuhe mit ausgeprägten Sohlenprofilen zu finden, ist gar nicht so schwer, denn mittlerweile gibt es viele Hersteller, die sich auf die Produktion von Sicherheitsschuhen verstehen.
Standardmäßig sind sie mit einer Schutzkappe aus Metall oder Kunststoff zum Schutz der Zehen im vorderen Bereich des Fußes ausgestattet. Somit wird die Gefahr von Quetschungen verringert, sollten schwere Gegenstände auf die Füße fallen.
Sicherheitsschuhe werden in verschiedenen Sicherheitskategorien von S1 bis S5 nach DIN-Norm unterschieden. Die Sicherheitsklasse S1 bedeutet beispielsweise, dass die Sicherheitsschuhe dieser Kategorie über eine Zehenschutzkappe mit einer Belastbarkeit von 200 Joule verfügen.
Außerdem ist die Sohle aus Gummi oder speziellem Plastik gefertigt, die Rutschfestigkeit und eine wasserabweisende Wirkung haben, oder auch öl- und benzinbeständig sind. Hieran erkennt man ganz deutlich, dass der praktische Nutzen bei diesen Schuhe absolut im Vordergrund steht. Das Design ist praktisch bei allen Modellen gleich.
Wichtig ist allerdings, dass beim Kauf auf den Komfort geachtet wird. Da diese Schuhe hohen Belastungen stand halten müssen, sollen sie den bestmöglichen Sitz bieten und auch vor Blasenbildung schützen. Kaufen kann man Sicherheitsschuhe für Beruf und Alltag bei Fachhändlern wie Engelbert Strauss oder auch bei Versandhändlern wie Otto. (Bild: © otto.de)